PITERION-Partner Diota erschließt mit robustem AR-Tracking neue Anwendungen und Szenarien

Die nächste Stufe von Qualitätskontrolle bis Verkauf

Freitag, 21.09.2018

Völlig neue Dimensionen in der Qualitätskontrolle von Produkten und Objekten sowie bei Schulung, Verkauf, Service und Wartung: Dafür stehen – im Zusammenspiel mit klassischen PLM-Anwendungen – die Lösungen von Diota, einem führenden Anbieter im Bereich Augmented Reality. Aus gutem Grund ist das französische Unternehmen damit ein interessanter Partner von PITERION. 

Working with the best for the best – im Sinne der industriellen Verwertbarkeit hoch innovativer digitaler Technologien: Unter diesem Motto sucht PITERION kontinuierlich weltweit nach potenziellen Partnern. Der Fokus liegt auf Anbietern, die mit Speziallösungen und in besonderer Exzellenz Produktdaten zur Verfügung stellen und nutzbar machen, die in einem bestimmten Abschnitt des Produktlebenszyklus benötigt werden. Oftmals erschließen sie auch völlig neue Anwendungen und Szenarien. Ein interessanter Partner ist hier das französische Unternehmen Diota. Seinen besonderen Ruf verdankt es vor allem einer speziellen Tracking-Software für Augmented Reality-Lösungen, etwa zur Qualitätskontrolle in der Herstellung. 

Direkter Abgleich zwischen Produktdaten und realem Objekt 
Konkret ermöglicht die Software einen visuellen Abgleich zwischen der Echtzeit-Erfassung eines realen Objekts mit zugehörigen Produkt- und Konstruktionsdaten. Nutzer können dadurch am mobilen Endgerät zum Beispiel das korrekte Vorhandensein oder den richtigen Sitz einzelner Bauteile prüfen. Ein Einsatzbereich, den PITERION zum Auftakt der Partnerschaft auf der vergangenen PLM Europe in Form eines im 3D-Druck gefertigten Motorrads live erlebbar machte. Einmal mehr zeigte sich hier auch die besondere Stärke der Diota-Software: Sie steht für ein äußerst robustes AR-Tracking auf Basis einer Kombination von SLAM- und modellbasierten Algorithmen – in diesem Fall sogar trotz vergleichsweise schwieriger Objektformen aufgrund des 3D-Drucks (organic design) sowie dem visuell ungünstigen Umfeld einer Fachmesse. 

Auch roboterbasierte Kontrollen möglich 
Weitere Besonderheit: Standardisierte Maßnahmen wie Qualitätskontrollen können sowohl manuell durch Mitarbeiter erfolgen oder – neu bei Diota – durch Roboter. Diese brauchen nicht einmal programmiert zu werden: 

Anhand der Daten aus dem zugehörigen PLM-System berechnet das System selbstständig, wie der Roboter am zu kontrollierenden Objekt verfahren muss oder welche Beobachtungspunkte anzusteuern sind. 

Noch ganz andere Szenarien sind in der Montage denkbar, etwa im Flugzeugbau. Ist das mobile Endgerät mit einer Projektionseinheit ausgerüstet, lassen sich hochpräzise Informationen und Daten direkt am Objekt sichtbar machen. Monteure können damit zum Beispiel einzelne Befestigungspunkte oder Stellen, an denen eine bestimmte Bearbeitung vorzunehmen ist, millimetergenau auf die jeweilige Zelle projizieren. Anwender und Unternehmen profitieren auf diese Weise von einer nochmals deutlich erhöhten Fehlersicherheit, da die manuelle Übertragung der Zeichnung auf das Objekt entfällt. Zudem können dadurch erhebliche Aufwände eingespart werden bei gleichzeitiger Qualitätskontrolle. 

Animierte Anleitungen einblenden 
Ein weiteres Einsatzgebiet sind Bereiche wie Service, Wartung oder Schulung. Hier ist zum Beispiel denkbar, dass zu bestimmten Komponenten, etwa einem konkreten Fahrzeug, auf dem mobilen Endgerät direkt vor Ort Animationen eingeblendet werden, wie diese aus- und einzubauen sind. Größere Flächen des live erfassten Objekts können am Display auch farblich beliebig verändert werden. Damit sind derartige Systeme zum Beispiel für das Verkaufsgespräch interessant, etwa um verschiedene Farbvarianten eines Sitzes, Sattels oder anderen Ausstattungsmerkmals am realen Produkt digital durchzuspielen. Die Daten der Farbe, für die sich der Kunde dann entschieden hat, fließen im Anschluss automatisch in die Herstellung. 

Die Grundlage: Perfekte PLM-Integration 
Voraussetzung für diese und ähnliche Anwendungen und Einsatzszenarien ist dabei immer eine naht- und reibungslose Integration der jeweiligen Diota Lösung in die vorhandenen (PLM-)Systeme und Prozesse des Kunden – der Part der Partnerschaft, den PITERION verantwortet. Erst er gewährleistet, dass das auftraggebende Unternehmen von der jeweiligen Lösung voll profitiert. 

Quelle Bilder: Diota

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Über PITERION

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Unseren Kunden stehen wir als kompetenter und unabhängiger Partner zur Verfügung, der auf sie individuell zugeschnittene Lösungen und Dienstleistungen anbietet. In Kombination mit unseren Technologieträgern gibt uns das die Möglichkeit, die PLM-Strategie unserer Kunden bestmöglich zu unterstützen.